Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU

Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU

Ausländer aus nicht-EU-Staaten, die
sich bereits seit längerer Zeit rechtmäßig in Deutschland aufhalten und sich
sowohl unter wirtschaftlichen als auch sozialen Aspekten integriert haben,
können die sogenannte Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU erhalten. Sie ist ebenso
wie die Niederlassungserlaubnis ein unbefristeter Aufenthaltstitel, er zu einer
Erwerbstätigkeit berechtigt und nur in Ausnahmefällen mit Nebenbestimmungen
versehen werden kann.



Der Inhaber eines solchen
Aufenthaltstitels, kann sich unter erleichterten Voraussetzungen in nahezu dem
gesamten EU-Gebiet niederlassen. Vorteile bietet die Erlaubnis zum
Daueraufenthalt-EU im Vergleich zur Niederlassungserlaubnis zusätzlich
besonders unter dem Gesichtspunkt der Einreise. Während eine Aufenthalts- oder
Niederlassungserlaubnis unter anderem erlischt, wenn nach einer Ausreise die
Wiedereinreis nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer ausdrücklich
bestimmten längeren Frist erfolgt, erlischt die Erlaubnis zum
Daueraufenthalt-EU in der Regel erst nach zwölf Monaten bei einer Ausreise aus
dem Gebiet der EU. Insgesamt kann die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EU deutlich
schwieriger wieder entzogen werden.



Allgemeine Voraussetzungen sind der
Besitz eines gültigen, anerkannten Passes oder Passersatzes sein, das Fehlen
von Ausweisungsgründen (zum Beispiel Vorstrafen), der Aufenthalt in Deutschland
mit Aufenthaltstitel seit mindestens fünf Jahren (ein  zweckgebundener Aufenthaltstitel etwa zum
Zwecke des Studiums oder ein Aufenthaltstitel aus humanitären Gründen genügt
nicht), der Lebensunterhalt muss durch feste und regelmäßige Einkünfte
gesichert sein, die Erfüllung der steuerlichen Verpflichtungen, das Leisten von
Aufwendungen für eine angemessene Altersversorgung, ein ausreichender

Krankenversicherungsschutz (auch
für die Familienangehörigen), das Vorhandensein von ausreichendem Wohnraum, das
Erfüllen der arbeitsrechtlichen Voraussetzungen, ausreichende Kenntnisse der
deutschen Sprache sowie Grundkenntnisse der Rechts- und Gesellschaftsordnung
und der Lebensverhältnisse im Bundesgebiet.



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